Der Mythos der Skalierbarkeit
Apple hatte schon einmal sehr gute Ansätze einer skalierbaren Benutzeroberfläche, unter Leopard konnte man TextEdit mit folgendem Code sehr schön skalieren:
defaults write com.apple.TextEdit AppleDisplayScaleFactor 2.0
Einfach in einer Zeile in Terminal eingeben und TextEdit neu starten.
Mit folgendem Ergebnis:

Unter Snow Leopard wird die Titelleiste jedoch nicht mitskaliert. Wieso Apple das Skalieren nicht weiter ausbaut sondern vernachlässigt, ist mir nicht ganz klar. Das finde ich eigentlich sehr schwach, denn Menschen mit Sehschwäche kann man wirklich keinen Mac empfehlen.

In Cocoa ließe sich das doch relativ einfach mit dem NSBezierPath umsetzen.
Auch in Windows kann man skalieren: In den Systemsteuerungen befindet sich irgendwo die Einstellung „DPI“, mit der man an der Größe drehen kann. Im Gegensatz zu Apple ist diese Option sogar halbwegs ausgereift.

Für Webseiten kann man dank CSS3 und WebKit eine skalierbare Oberfläche mit Verläufen und abgerundeten Ecken in reinem CSS realisieren. Mit HTML5-Canvas und SVG kann man sogar Vektoren und Formen zeichnen. Cufón benutzt SVG zum Einbetten von Schriften.
Diese Methoden funktionieren allerdings nicht in allen Browsern.
Ehrlich gesagt — ich finde Skalieren bei Webseiten nur am iPhone notwendig, denn da kann man so schön heranzoomen.
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